Kauber Curved Rahmenleinwand HPC
Artikel-Nr.: KAU-FSV-HPCLieferfrist: ca. 14 bis 21 Tage
1.767,00 €
Versandkostenfrei in Deutschland:
Verfügbare Versandmethoden: Deutschland Spedition, Deutschland Selbstabholung, AT Spedition, Europa Spedition, EU 300
Kauber Curved Rahmenleinwand High Performance Contrast
Curved Hochkontrast Rahmenleinwand HPC
Die gebogene Rahmenleinwand für Ihr Heimkino
Die curved Leinwände sind im Trend, seit es Fernseher in dieser Ausführung gibt. Die Krümmung der Leinwand vermittelt einen noch besseren Bildeindruck. Der "Panorama" Eindruck ist besonders für ein Heimkino empfehlenswert. Da die Biegung nur dezent ausfällt, gibt es keine Probleme mit Unschärfen durch die ungleiche Distanz.

Hochkontrast Tuch High Performance Contrast
Die Curved Screen hat sogar in Verbindung mit winkelabhängigen Tüchern einen entscheidenden Vorteil. Bei einer normalen Rahmenleinwand treffen die Beamer Strahlen in der Mitte der Leinwand Frontal auf und je mehr sie zum Rand der Leinwand kommen erhöht sich der Winkel. Das führt zu einer ungleichen Ausleuchtung. Bei der Curved Leinwand treffen durch die Krümmung die Lichtstrahlen auch am Rand der Leinwand relativ Frontal auf. Dadurch ist die Ausleuchtung relativ homogen.

Wie gut das HPC Tuch wirkt erkäre ich in unserem Video. Für ein Heimkino das nicht in einem optimierten Kinoraum betrieben wird sind die Hochkontrast Tücher ideal um das bestmöglich Bild zu erreichen.
Oft werden wir gefragt wie das mit der Blickwinkelabhängigkeit in der Praxis aussieht. Nicht jeder Zuschauer im Heimkino sitzt genau in der Mitte vor der Rahmenleinwand. Entwarnung! Das muss auch nicht sein, denn wenn Sie z.B. 2m links oder rechts aus der Mitte sitzen ist das Bild immer noch sehr gut.
Leinwandtest Vergleich Hochkontrast vs. weiße Leinwand
Hier sehen Sie wie die Rahmenleinwand mit dem Peak Contrast Tuch (HPC) wirkt.
Die 3-fach Wirkung der Hochkontrast Rahmenleinwand
Funktionsprinzip:
- Graue Oberfläche
- Gain Beschichtung
- Filter Wirkung
Oft werden wir gefragt ob die graue Oberfläche die Farben verfälscht. Die Antwort ist nein. Grau ist keine Farbe, insofern gibt es auch keine Farbverfälschung. Im Prinzip ist Grau eine Abtönung von Weis. Weiße Bildinhalte werden also auch entsperchend wiedergegeben.
Bei diesem Foto sehen Sie das Tuch im Vergleich zu einem weißen Blatt Papier. So wird die graue Oberfläche sichtbar.
Rahmenleinwand Montage

Unsere neue curved Rahmenleinwand besitzt einen auf Gehrung geschnittenen Rahmen. Die vier einzelnen Profile werden stabil über einen Metallwinkel verschraubt. Die Breite des Profils beträgt 8cm. Die Rahmenteile gibt es wahlweise mit und ohne Samt Oberfläche. Wir empfehlen den Samtrahmen, da er Licht vom Beamer das auf ihn trifft nahezu eliminiert. Zu dem sieht das Samt edel aus.
Das HPC Leinwandtuch wir über Clips am Rahmen dauerhaft gespannt. Zum Schluß wird die Beamerleinwand an den Wandhaltebügeln eingehängt.

Profi Meinung curved Leinwand mit Hochkontrast Tuch
Die stark Kontrast erhöhenden Rahmenleinwände mit dem High Performance Contrast Tuch lohnen sich. Der Preis liegt zwar über einer normalen weißen Leinwand, aber die Investition zahlt sich aus.
Das Bild gewinnt erheblich an Kontrast und Plastizität. Für ein gutes Heimkino, oder für mehr Kontrast in einem Konferenzsaal ist das HPC Tuch ideal. Durch den erhöhten Gain Faktor gibt es in Verbindung mit dem richtigen Beamer ein knackiges Bild.
Die Rahmenleinwand können Sie gerne bei uns testen und vergleichen. Verschiedene Hochkontrast Leinwände stehen zur Verfügung.
Bestellgröße = Bildbreite ohne Rahmen
Damit sich kein Hotspot bildet empfehlen wir zur Sicherheit einen Abstand von Faktor 1,3 x Leinwand-Breite zum Beamer einzuhalten.
Leinwand auf Maß
Die Rahmenleinwand können wir gerne auf Maß fertigen. Für Maßanfertigungen richtet sich der Leinwandpreis nach dem nächst höheren Standard Preis.
Fakten:
- Gain-Wert HPC 1,07
- Hochkontrast Tuch
- Faktor 1,3 oder höher x Leinwand-breite Abstand zum Beamer bei curved screen
- Rahmenbreite 80mm
- Mit Samt, oder in Alu Schwarz wählbar
Lieferumfang:
- Rahmenteile
- High Performance Contrast Tuch
- Montage Material für die Leinwand
- 2 Stück Wandhaltebügel
Weitere Produktinformationen
| ► DATENBLATT PDF | Herunterladen |
| ► BEDIENUNGSANLEITUNG PDF | Herunterladen |
Hersteller
KAUBER Sp. Z O.OGwiaździsta 19
01-651 Warsaw (PL)
Polska (Poland)
sales@kauber.eu
+48 22 832 24 93
Da mein Wohnzimmerkino über weiße Decken und Wände verfügt, war mir der schlechte Kontrast in Misch- und hellen Szenen immer ein Dorn im Auge. Daher habe ich mich dazu durchgerungen, es mit einer Kochkontrast-Leinwand zu versuchen und meine matte Leinwand mit einem Gain von 0,9 abzulösen.
Dabei hatte ich die Gelegenheit, zwei dieser Leinwände bei mir im Wohnzimmer unter die Lupe zu nehmen.
1.VNX Black Horizon Edge Free 222cm
2.Kauber Red Label Peak Contrast S Edge Free 230cm
Zunächst hing für vier Tage die VNX Black Horizon bei mir unter der Decke. Der erste Eindruck war wirklich gut, lediglich die Helligkeit entsprach nicht ganz meinen Erwartungen, schließlich wird die VNX mit einem Gain von 1.0 beworben. Das Bild war aber definitiv dunkler als das meiner matten Vorgängerleinwand.
Wenn die VNX keine Fehler in der Oberfläche gehabt hätte, hätte ich sie dennoch behalten. Es gab aber eine Stelle mit Schlieren, die in hellen Szenen sehr gestört haben, vor allem bei Kameraschwenks.
An dieser Stelle sei fairerweise erwähnt, dass so etwas bei jeder Hochkontrast-Leinwand vorkommen kann - habe ich mir zumindest sagen lassen. Nachdem aber die Reaktion des Händlers auf meine Reklamation nicht so ausfiel, wie ich mir das gewünscht hatte, habe ich von meinem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht und die Black Horizon zurückgegeben.
Nach weiterer Recherche habe ich mich dann von Herrn Conrad von beamer4u.de ausführlich zum Thema beraten lassen und wenig später eine Kauber Red Lable Peak Contrast S Edge Free bestellt.
Nachdem die Leinwand montiert war, stand der erste Filmabend an – vorab so viel: Ich bin begeistert.
Da ich jetzt zwei Hochkontrast-Leinwände der gleichen Preisklasse vergleichen konnte, möchte ich meine Erfahrungen teilen. Die Leinwände wurden in einem zeitlichen Abstand von einigen Tagen von mir betrachtet, ich stelle keinen Anspruch auf absolute Objektivität, schreibe aber nach bestem Wissen und Gewissen.
1.Streulicht-Filterung & ANSI-Kontrast
Hier sehe ich beide Leinwände gleichauf, sowohl die VNX als auch die Kauber reduzieren das Streulicht stark. Meine weißen Decken und Wände strahlen bei weitem nicht mehr so, wie es bei der matten Leinwand der Fall war.
Dieser Effekt sorgt bei beiden Leinwänden in Verbindung mit dem grauen Tuch für eine erhebliche Verbesserung des ANSI-Kontrasts. In Misch- und hellen Szenen ist der durch Streulicht verursachte Grauschleier quasi nicht mehr vorhanden.
Fazit: Unentschieden
2.Gain bzw. Helligkeit
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass mein Projektor etwas oberhalb der Projektionsfläche montiert ist. Der dadurch entstehende Winkel bringt es mit sich, dass die meist optimistisch angegebenen Gain-Werte der Hochkontrast-Leinwände nicht ganz erreicht werden können.
Wie bereits erwähnt, erschien mir die VNX zu dunkel für den angegebenen Gain-Wert von 1.0.
Ich habe bei beiden Leinwänden ein weißes Blatt Papier am oberen Rand der Projektionsfläche vorgehalten. Während das Blatt bei der VNX deutlich heller reflektierte als die Leinwand, war bei der Kauber kaum ein Unterschied auszumachen.
Die Peak Contrast S ist etwas heller als meine matte Vorgängerleinwand mit einem Gain von 0,9. Insgesamt würde ich sagen, dass der versprochene Gain-Faktor von 1,0 von der Kauber knapp erreicht wird. Mein Laientest mit einem weißen Blatt Papier lässt das vermuten. Bei optimaler Aufstellung des Beamers ist eventuell sogar ein wenig mehr drin. Gegenüber der VNX ist das Bild auf jeden Fall wesentlich heller.
Fazit: Hier liegt die Kauber deutlich vorn
3.Hotspot-Neigung
Mein Beamer ist in einem Abstand von 5,10m bei einer Leinwandbreite von 2,30m installiert, der Abstands-Faktor liegt somit bei knapp 2,2 und damit höher als die empfohlenen Mindestabstände von 1,8 x Leinwandbreite. Keine schlechten Voraussetzungen also.
Auf meinem Sessel, der exakt mittig 4m vor der Leinwand steht, ist der Hotspot absolut zu vernachlässigen. Das gilt für beide Kandidaten.
Auf der Couch, die in etwa am äußeren Rand des Bildes in 3,8m Entfernung steht, ist bei beiden Leinwänden ein Hotspot sichtbar. Die VNX schneidet hier etwas besser ab als die Kauber.
Fazit: Vorteil für die VNX
4.Glitzern
Die Homogenität in hellen, gleichfarbigen Flächen ist bei Hochkontrast-Leinwänden aufgrund der Refektions-Beschichtung naturgemäß schlechter als bei mattweißen Leinwänden, so auch bei der Black Horizon und der Peak Contrast S.
Die VNX-Beschichtung scheint etwas grober zu sein, insgesamt empfinde ich helle gleichfarbige Flächen oder auch Schneelandschaften auf der Kauber wesentlich ruhiger. An die mattweiße Leinwand kommt aber auch sie in dieser Disziplin nicht ran. Den Fehler in der Oberfläche der VNX habe ich bei der Bewertung natürlich ausgeklammert.
Fazit: Vorteil für die Kauber
5.Gehäuse / Motor / Ausstattung
Beide Gehäuse sind sehr ordentlich verarbeitet, es werkelt jeweils ein Somfy-Motor in den Kästen. Die Montage war bei beiden Kandidaten sehr einfach. Bügel montieren, Leinwand einhängen, sichern.
Bei der VNX ist der Auslass des Tuchs hinten, während er bei der Kauber Red Label vorn sitzt. So kann dahinter noch ein TV platziert werden, ohne dass das Gehäuse weiter vorn montiert werden muss.
Die VNX verfügt über eine Funksteuerung mit der auch die untere Endposition eingestellt werden kann. Sehr komfortabel.
In der Grundausstattung liefert Kauber lediglich einen kabelgebundenen Schalter. Gegen Aufpreis gibt es aber eine Vielzahl von weiteren Steuerungs-Optionen, unter anderem auch die Somfy-Funksteuerung wie bei der VNX. Darüber hinaus sind eine kabellose 12V-Trigger-Steuerung, eine Infrarot-Fernbedienung sowie eine etwas günstigere Funksteuerung (dann nicht vom Somfy) optional erhältlich.
Ich selbst habe die einfachste Ausführung der Kauber mit dem Schalter gewählt und statt diesem einen Rollladen-Aktor meiner Hausautomation zur Steuerung angeschlossen. Damit ist die Leinwand nahtlos in dieses System integriert.
Fazit: In der Grundausstattung Vorteil VNX, bei den Optionen Vorteil Kauber.
6.Planlage des Tuchs
Hier geben sich beide Leinwände nichts, ebener geht es nicht. Sowohl die Kauber als auch die VNX sind in dieser Disziplin perfekt, was aufgrund der Winkelabhängigkeit der Hochkontrast-Tücher auch sehr wichtig ist.
Fazit: Unentschieden
Jetzt wisst ihr, welche Erfahrungen ich mit den beiden Leinwänden gemacht habe – vielleicht hilft es jemandem bei seiner Kaufentscheidung weiter. Bedenkt aber bitte, dass ich bislang genau zwei solche Leinwände begutachten konnte – auch andere Mütter haben schöne Töchter. Vermute ich jedenfalls.
Ich bin mir mittlerweile sicher, dass sich durch eine Hochkontrast-Leinwand in hellen Räumen eine größere Steigerung der Bildqualität herausholen lässt, als durch den Einsatz eines Projektors aus der nächsthöheren Klasse. Wichtig ist aber, dass die empfohlenen Mindestabstände Beamer <-> Leinwand und Sitzplatz <-> Leinwand nicht unterschritten werden.
Mir macht mein Heimkino endlich wieder Spaß. Mit der mattweißen Leinwand habe ich mich zunehmend darüber geärgert, dass durch den hellen Raum die tollen Kontrastwerte meines Beamers überhaupt nicht zur Geltung kamen. Jetzt sind die Schwarzwerte und der ANSI-Kontrast echt überzeugend, das Bild ist deutlich plastischer. Die Entscheidung für eine Hochkontrast-Leinwand war für mich absolut richtig und die Leistung der Kauber ist für mich unterm Strich eine ganze Ecke überzeugender, vor allem in Sachen Helligkeit.
Im Nachhinein bin ich froh, dass die VNX besagten Fehler hatte, denn ohne diesen würde sie sicher noch bei mir im Wohnzimmer hängen. Mir selbst gefällt die Kauber deutlich besser – das hätte ich um ein Haar nie erfahren. Aber schlecht ist die VNX nicht, wie zu Beginn geschrieben war der erste Eindruck der Black Horizon ebenfalls gut.
Noch ein Wort zum Thema „Edge free“, also eine Leinwand ohne Maskierung. Bei meiner alten Leinwand hätte das gar nicht funktioniert, in Mischszenen wäre das Tuch außerhalb der eigentlichen Projektionsfläche sehr hell gewesen. Bei einer Hochkontrast-Leinwand kann man eine „Edge Free“-Variante in Betracht ziehen, da diese Bereiche sehr viel dunkler sind. Was für das Schwarz im Bild gilt, kommt auch in den Bereichen zum Tragen, auf die nicht projiziert wird. Letztlich ist das aber Geschmacksache. Ich selbst vermisse die fehlende Maskierung nicht.
Zum Schluss noch ein großes „Dankeschön“ an Herrn Conrad von beamer4u.de für seine faire und ausführliche Beratung. Das Gespräch war mir eine große Hilfe bei der Entscheidungsfindung. Kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.